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10. Jul.

Dankbar für 3 erfüllte Jahrzehnte

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… mit unzähligen Chancen zur persönlichen und beruflichen Erweiterung!

Genau heute vor 30 Jahren, am 10. Juli 1989, habe ich in Vaduz mein Unternehmen für Beratung und Persönlichkeitsentwicklung gegründet. Mit viel Lebens- und Berufserfahrung im Gepäck verabschiedete ich mich damals vom elterlichen Unternehmen und von meinem Erstberuf. Ich startete in ein neues Leben. Von da an war es meine Vision, Menschen in ihrer Selbstentwicklung und Potenzialentfaltung zu begleiten.

Eine spannende und erfüllende Reise begann. Viele in meinem liechtensteinischen Umfeld reagierten auf meinen radikalen Change mit Unverständnis. Eine wertvolle Begleiterin war meine Mutter, die mich immer unterstützte, obwohl sie oft nicht verstand, was ich nun eigentlich machte. Ich war zu der damaligen Zeit eine Exotin, von der man glaubte, dass sie sicher bald wieder vernünftig werden würde. Doch es kam anders: Ich hatte von Beginn an mit meinen Beratungen großen Erfolg und blühte in meiner Aufgabe mehr und mehr auf. Mein Mut, meiner Berufung zu folgen, hat mir 3 lehrreiche und erfüllte Jahrzehnte mit vielen sensationellen Höhen und einigen lernintensiven Tiefen geschenkt.

Ich habe gelernt, meinen Gefühlen und Wünschen Raum zu geben. Meine Entscheidungen waren und sind Herzensentscheidungen. Obwohl ich immer wieder erlebt habe, dass mehr Vernunft hilfreich wäre, bin ich doch unverbesserlich und höre weiter auf die Stimme meines Herzens. Am wohlsten fühle ich mich in einer stimmigen und wohlwollenden Atmosphäre. Spüre ich Spannungen und Blockaden, so ist es mir ein Bedürfnis, die Hintergründe zu verstehen und meine eigenen Unsicherheiten zu überwinden. Dabei war mir immer bewusst, dass Klärung und Veränderung zuerst bei mir stattfinden muss. Für diese notwendige Selbstentwicklung habe ich mir eine wirksame Strategie festgelegt.

Seit ich 25 Jahre alt bin, ist mein Lebensmotto: „Der Weg geht immer der Angst entlang“. Ich erkannte, dass meine Ängste meist unbewusst und subjektiv geprägt sind. Dass, wenn ich meine damit verbundenen Muster und Glaubenssätze erkenne, ich sie auch umwandeln kann. Sobald ich, vor was auch immer, Angst habe, stelle ich mich fokussiert der Herausforderung. Dadurch erweitere ich unmittelbar im täglichen Leben meine Denk-, Fühl- und Handlungsräume. Dies hat sich für mich als der Entwicklungs-Booster schlechthin herausgestellt! Die persönliche und berufliche Grenzerweiterung verhilft mir zu Höchstleistungen. So wurde aus der begrenzten Liechtensteinerin ein nahezu unbegrenzter Weltenmensch. Mit sich selbst und Anderen auf der ständigen Suche nach Erkenntnissen und der Erforschung von Potenzialen. Dass ich das alles irgendwann erleben kann, hätte ich mir mit Anfang 20 nie vorstellen können.

Zentrale Meilensteine waren meine spannenden und lehrreichen Aus- und Weiterbildungen mit den allerbesten Expertinnen und Experten, unter anderem am Carl Gustav Jung Institut in Zürich. Die damalige absolute Krönung war die Entwicklung der Symbolon-Methode® und erfolgreiche Marktimplementierung in den Chefetagen von internationalen Konzernen. Darauf folgten die universitäre Evaluierung der Methode, die Gründung der Symbolon-Academy und damit die Ausbildung von Symbolon-SpezialistInnen. Im Laufe der Jahre konnte ich zwei Symbolon Bücher herausgeben und den Aufbau der E-Learning Plattform mit rund 60 Stunden Ausbildungsmodulen finalisieren. Bei all den Innovationen war und ist die Verbindung meiner zwei Herzensdisziplinen Psychologie und Kunst in der Wirtschaft meine Leidenschaft.

Dem Berufsbild des Business-Coaches bin ich zum ersten Mal um 2001 herum in Zürich, in Verbindung mit der International Coach Federation (ICF), begegnet. Ein aus England stammender ICF Coach hatte angefangen, regelmäßige Treffen zu organisieren. Rasch wurde der ICF Chapter Switzerland gegründet, in dem ich Mitglied wurde. Schon immer wünschte ich mir eine internationale Vernetzung. Die intensive Verbindung auch mit ICF Austria und ICF Germany brachten mich dann letzten November zu der ehrenamtlichen Aufgabe, für 3 Jahre im Präsidium des ICF Deutschland e.V. mitwirken zu dürfen. In meiner Vorstandsarbeit kann ich meine vielfältige Erfahrung und das Glück, welches ich als Coach erleben darf, der internationalen Coachingwelt zur Verfügung stellen. Als Präsidentin gehört es zu meinen Aufgaben, weltweit mit den Präsidentinnen und Präsidenten aus rund 145 Ländern zusammenzuarbeiten. Kommenden März findet die Jahrestagung in Texas statt – darauf freue ich mich schon riesig.

Mein Leben wurde durch die Arbeit mit Beratung, Reflexionscoaching und der Symbolon-Methode® vielfältig, herausfordernd und beglückend. Ich bin unbeschreiblich dankbar für die vielen wundervollen Menschen, die mit mir phasenweise und auch jahrzehntelang den Weg gegangen sind. Denn Begegnungen, Beziehungen, gemeinsames Wachsen und alles was ich mit und über Menschen lernen darf, sind mein Lebenselixier. So ist es mir ein großes Anliegen, allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern ein aus tiefstem Herzen kommendes DANKE auszusprechen. Ihr seid das Wichtigste und Wertvollste, was mich zu dem geformt hat, was ich heute bin. Ich freue mich auf alles Weitere, was entstehen darf und auf eine begegnungsreiche spannende Zukunft!

Christine Kranz im Web
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 Bildnachweis: Symbolon AG

21. Dez.

Reflektiert ins Neue Jahr

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Die Advents- und Festtagszeit am Jahresende aber auch der Übergang ins Neue Jahr
ist für viele mit Stress verbunden. Jahresabschlüsse, Planungen und Neuorientierungen stehen an
und bisher vor sich hergeschobene To-Dos werden auf den letzten Drücker erledigt.
Die ganzen Erwartungen dabei und die Hektik können einem in dieser Zeit leicht Kraft
und Nerven rauben. An eine besinnliche Zeit ist nicht zu denken.

Doch gerade zum Jahreswechsel hin wird auch gerne das sich dem Ende neigende Jahr
mit all seinen schönen und schwierigen Ereignissen reflektiert.
„Was habe ich dieses Jahr Neues erlebt? Inwiefern konnte ich meine Pläne umsetzen?
Bin ich mit den Veränderungen zufrieden? Was muss ich im kommenden Jahr tun, um meinen Überzeugungen näherzukommen?“

Oft erkennen wir beim Überdenken vergangener Vorsätze und Lebenssituationen neue
aufsteigende Wünsche und Bedürfnisse. In der Einkehr hilft uns die Selbstreflexion, uns auf das Wesentliche zu besinnen.
Das Symbolon-Reflexionstraining verspricht dabei komplette Zeit- und Ortsunabhängigkeit.
Im Selbststudium tauchen Sie durch individuell gewählte E-Learning-Pakete in innere Tiefen ein
und beleuchten sowohl festgefahrenes als auch aufkommendes Potenzial.
Dabei bekommen Sie Klarheit für das Neue und erschließen die Kraftreserven in Ihnen selbst.
Dieser Prozess und die daraus gewonnene Gewissheit ermöglicht es Ihnen,
stimmige Entscheidungen zu treffen, im flow zu sein und mit Energie ins Neue Jahr zu navigieren.

Buchen Sie noch in diesem Jahr Ihr individuelles E-Learning-Paket im Umfang von ca. 14 Std.
zum Preis von 480.- Euro.

Weitere Informationen unter:
https://www.symbolon.com/reflexions-training

Für Anmeldungen auch über die Feiertage oder Fragen gerne per Mail an:
office@symbolon.com

Christine Kranz im Web
christine.kranz@symbolon.com ∙ www.symbolon.com
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 Bildnachweis: © shutterstock

30. Okt.

Warum Agilität und Reflexion zusammen gehören

Agiles Arbeiten braucht Eigenverantwortung, Kritikfähigkeit und die Bereitschaft zur Reflexion; sowohl zur Selbstreflexion, als auch zur Fremd- und Metareflexion.

Die Entwicklung von Reflexion in der frühen Kindheit

Kinder bis drei Jahre begegnen der Welt unhinterfragt, erst danach können sie zwischen Innen und Außen unterscheiden und eine Sichtweise ihrer Gedanken und Gefühlswelt entwickeln. Dies passiert nicht als Entwicklungs- und Reifungslogik, sondern im Kontext der elterlichen Beziehung. Das differenzierte emotionale Erleben wird einer frühen Affektspiegelung zugeschrieben. Durch die Reaktion der Eltern auf das kindliche Verhalten wird bereits als Säugling dieser spiegelnde Emotionsausdruck geübt, trainiert und erlebt. Zwischen neun und achtzehn Monaten interpretiert das Kind eigene und fremde Handlungen, kann allerdings noch nicht die Motive dahinter lesen. Gedanken und Wünsche werden bereits im Spiel als real gezeigt und erfahren. Der reflexive Modus integriert sich ab dem vierten oder fünften Lebensjahr und ermöglicht so dem Kind das eigene und das andere Innenleben zu unterscheiden.
Der reflexive Modus (ca. ab 4. bis 5. Lebensjahr) integriert die vorher nebeneinander existierenden Realitäten. Er ermöglicht ein Nachdenken über das eigene Selbst und über das vermutete Innenleben anderer Menschen. In der kindlichen Gedankenwelt werden unterschiedliche Perspektiven und falsche Überzeugungen erkannt und bevorzugt im Spiel dargestellt, modifiziert und verarbeitet. Destruktive oder ängstigende Inhalte werden spielerisch durchgearbeitet und durch einen mitspielenden Erwachsenen oder ein älteres Kind vermittelnd organisiert. An dieses spielerische Probehandeln kann im Erwachsenenalter im Rahmen einer Reflexionschallenge oder eines Coachings zurückgegriffen werden und so im Als-ob Modus die Reflexionsfähigkeit erweitert werden. Auftretende Gedanken, Gegenübertragungsgefühle und Ideen werden so erforscht und neue Erfahrungen dadurch ermöglicht und die reflexive Kompetenz verbessert.

Zukünftige Arbeitswelten brauchen Reflexion

Die moderne Arbeitswelt ermöglicht dem Einzelnen, die eigene Arbeit losgelöst von Raum und Zeit zu organisieren. Zugleich besteht die Erwartung, „just in time“ auf dynamische äußere Anforderungen zu reagieren. Dies erfordert von jedem Einzelnen, Prioritäten zu setzen, flexibel das eigene Handeln zu steuern und veränderungsfähig zu bleiben. Diese geforderte Agilität braucht laufendes Reflektieren und Lernen, um das gewünschte Tempo zu gewährleisten. Ohne Reflexion könnte nur routiniertes konservatives Handeln das Arbeitsfeld dominieren. Unbewusst wird auf abgespeicherte lebensgeschichtliche Erfahrungen in ähnlichen Situationen zurückgegriffen. Interaktives Prioriätensetzen, Paradoxien durch neue Marktteilnehmer und hohe Marktbeweglichkeit brauchen aber neues frisches und bewegliches Mindset. Dabei spielt die Berücksichtigung aller Stakeholderinteressen (Mitarbeiter/Teammember und Kunden-Lieferantensichtweisen) und die Resonanz der eigenen Innenwelt eine wichtige Rolle. Die Reflexionsfähigkeit ermöglicht also, neue Handlungsoptionen zu erschließen und das eigene Verhalten den Erfordernissen einer erfolgreichen Bewältigung der variablen Arbeitsherausforderung anzupassen. Damit ist Reflexion auch der Schlüssel, um bisher gewohnte Verhaltensstrategien zu überdenken, alte weiterzuentwickeln, neue zu suchen und auszuprobieren, um so das Verhaltens- und Reaktionsrepertoire zu erweitern. In reflexive Distanz zu sich selbst treten können, braucht außerdem noch eine Metakompetenz, die sich durch eine Beobachtungsgabe des Kontextes und des Moments und einer Projektion in die Zukunft ergänzt. Das Ziel dabei ist, vorschnelle, emotionale und subjektive Bewertungen zu reduzieren und anderen erweiterten Betrachtungs- und Einschätzungsvarianten mehr Raum zu geben. Statt aktionistisches auf Anforderungen zu reagieren, gilt es evaluiert und priorisiert Handlungsoptionen zu szenarisch reflektierend zu prüfen.  Diese Fähigkeit zur Selbststeuerung ist die Basis zur Regulierung des eigenen Energiehaushalts und gleichzeitig die Voraussetzung dafür, handlungsfähig zu bleiben.

Reflexionsräume schaffen

Um eine Reflexion zu üben, müssen Räume der Selbstreflexion geschaffen werden, sowohl physisch als auch organisatorisch und zeitlich. In der Reflexionschallenge wird das Auseinandersetzen mit den eigenen Grenzen unterstützt, der Blick über den eigenen Tellerrand geschärft. Verstärkt werden Formate genutzt, die Silos aufbrechen, Hierarchien einstürzen lassen und so neue Szenarien der aktuellen und künftigen Organisationsbedingungen entworfen und dafür tragfähige Lösungen und Antworten entwickelt. Im Reflexionsraum wird so der Umgang mit Paradoxien zwischen individuellen und strategischen Perspektiven geübt und sich in einem neuen Umgang mit Reibungsflächen, Widersprüchen, Irritationen und Störungen des Gewöhnten und Bewährten initiiert.

Im Actionlearningmodus die Integration in den Arbeitsalltag erleichtern

Die persönliche und organisatorische Reflexion zu erhöhen, verbindet Problemlösung und Offenheit für die Veränderung mit iterativem Lernen. In moderierten Feedback-Schleifen wird das Erlebte besprochen und so nachhaltig und rasch verändert. In Reflexionssequenzen wird die Wahrnehmungsfokussierung geschärft und die Wahrnehmungsfilter des subjektiven Filters gelüftet. Auf Neues, Fremdes, Unbehagliches, Unterschiedliches, Ängstigendes und Anderes gelingt es uns so uns einzulassen. In selbstreflexiven Annäherungsschleifen wird ein behutsamer, toleranterer Umgang mit Blickwickeln eingeübt, das Aussteigen aus den eigenen Denkspiralen erleichtert und so der persönliche Horizont erweitert. Action Learner entwickeln sich in dieser Weise und verstärken ihre Performance und die Neugestaltung des Arbeitsumfeldes (Anpassungslernen, Veränderungslernen, Prozesslernen). Durch das neue Handeln und veränderte Verhalten wird die Reflexionsdynamik erhöht und eine reflexive Reife entwickelt. Reflexion zählt zur Professionalität und stellt eine unverzichtbare Grundlage für die Problemlösungskapazität im Kontext des agilen Arbeitens dar. Es zeigt sich durch ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit, durch starke intuitive Fähigkeiten, durch die Kenntnis der eigenen emotionalen Neigungen und durch das Einlassen auf unterschiedliche Betrachtungsstandpunkte unabhängig vom persönlich eigenen und bevorzugten Denkstandpunkt und durch die Wertschätzung und Würdigung von unterschiedlichen Sichtweisen und Ansätzen.

Ursula della Schiava-Winkler im Web
udsw@socialskills4you.com ∙ www.socialskills4you.com
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Bildnachweis: Foto: von der Ars Electronica, Ursula della Schiava-Winkler

11. Jan.

Der Schlüssel der Träume – Zukunft gestalten

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Das Neue Jahr lädt ein, sich selbst und die Wirtschaft aus erweiterten Blickwinkeln zu betrachten. Die Selbstreflexion mit surrealistischen Kunstwerken regt an, die eigenen Vorstellungen in Frage zu stellen und Verhaltensmuster zu verändern.

„Der Schlüssel der Träume“ (1952)
von René Magritte (1889-1967) aus der Sammlung Timothy Baum in New York

In seinen Kunstwerken stellt René Magritte die logische Vorstellung in Frage. Er hebt die physikalischen Gesetze auf und verändert Bezeichnungen. Beeinflusst von Sigmund Freud mit der Einbeziehung des Traumes wurde im Surrealismus eine grenzerweiternde Welt entwickelt.
Dazu Magritte:

„Wenn Träume im Spiel sind…, dann sind es nicht die, die wir haben, wenn wir schlafen. Es geht eher um selbstbestimmte Träume…, Träume, die nicht dazu gedacht sind, einen in den Schlaf zu wiegen, sondern einen aufzuwecken.“

Der Surrealismus zeigt das Erwachen und die Erweiterung der gegenwärtigen Realität. Für die Wirtschaft übersetzt heisst das: Im Surrealen, dem reflektierten und intuitiven Zugang, werden Visionen kreiert, Potenziale aufgeweckt und Zukunft gestaltet.

Aktuell gibt es zwei inspirierende Ausstellungen mit René Magritte in Wien und Basel.
Mehr dazu finden Sie unter www.symbolon.com/kunstausstellungen

„Ich habe ein neues den Dingen innewohnendes Potenzial gefunden.“ so René Magritte. Nachhaltige Entwicklung führt vom Mehr zum Wesentlichen
und Potenzialentwicklung ist der Schlüssel für gesundes unternehmerisches Wachstum.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Mitarbeitenden und Ihrem Unternehmen, dass Sie im Jahr 2012
Neues entdecken, brachliegende Potenziale nutzen, Träume und Visionen verwirklichen und
Zukunft erfolgreich gestalten.

Mit herzlichen Grüssen
Christine Kranz mit dem Symbolon-Team