top of page

Top Evaluation der Uni Hamburg für das KI-gestützte Symbolon Selbst-Coaching

Aktualisiert: 29. Mai

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation des KI-gestützten Symbolon Selbst-Coachings vom Center for Better Work der Universität Hamburg sind da! Sie zeigen, dass effektives Coaching auch ohne menschlichen Coach möglich ist. Im 15-minütigen Video stellt Dr. Friederike Redlbacher die Ergebnisse kompakt und leicht verständlich vor.



Ergebnisse der Evaluation „Der Chatbot, das Kunstwerk & ich“

 

Das Forschungsdesign basiert auf ergebnisorientiertem Coaching

Die Evaluation orientiert sich an Siegfried Greifs Evaluationsmodell und versteht Coaching als eine vom Coach geleitete, kollaborative Intervention, die die Selbstentwicklung und Verhaltensänderung der Klient:innen gemäß ihren Coachingzielen fördert (Greif et al., 2022). Dabei spielen sechs Erfolgsfaktoren eine Rolle: (1) Förderung ergebnisorientierter Selbstreflexion, (2) Ressourcenaktivierung, (3) Affektaktivierung und -kalibrierung, (4) Wertschätzung und Beziehung, (5) Zielklärung und (6) Umsetzungsbegleitung (Behrendt & Greif, 2018). Die Förderung ergebnisorientierter Selbstreflexion wird als das Schlüsselelement bei der Entwicklung von selbstkongruenten Zielen während des Coachings gesehen und sagt die Zielerreichung voraus (Grant & O'Connor, 2010; Greif & Berg, 2011).

Die Wissenschaftlerinnen Dr. Romana Dreyer und Celine Schneller untersuchten, welche Themen von den 75 Studienteilnehmer:innen ins Selbst-Coaching eingebracht wurden. Aus den Coachingtranskripten erfassten sie die Qualität und Spezifität der Lösungen, die innerhalb der einstündigen Intervention entwickelt wurden. In einem online Fragenbogen befragten sie im Anschluss an das Selbstcoaching die Studienteilnehmer:innen z.B. nach ihrer Zufriedenheit mit dem Coaching. Zudem beforschten sie, warum das Coaching wirkt, und fragten mit etablierten Skalen nach ergebnisorientierter Selbstreflexion, Affekten und Ressourcenaktivierung während des Coachings (Busch et al., 2021).

 

Hohe Zufriedenheit mit KI-gestützten Coaching

Bei einem Großteil der Coachees lag die Zufriedenheit mit den erarbeiteten Lösungen (M = 6.64) und die Zufriedenheit insgesamt (M = 6,81; SD = 1,95) im oberen Drittel der Skala (1 bis 10).

Diagramm mit der Auswertung der Häufigkeiten
Symbolon Evaluation Zufriedenheit Aufwand und Ergebnis

57 Personen (76%) bewerteten ihre Zufriedenheit im Bezug zu Zeitaufwand und Ergebnis mit 7 oder besser (siehe Grafik, M=7,57).

Knapp 80% der Teilnehmenden gaben an, dass eine Weiterempfehlung an Freund:innen und Kolleg:innen wahrscheinlich bis extrem wahrscheinlich ist. Im Vergleich zu vor dem Coaching empfanden die Coachees subjektiv mehr Entschlossenheit (85%), mehr Vertrauen (79%) und mehr Klarheit (83%). Bei der Frage nach Aha-Erlebnissen, gaben 77% an, einen Aha-Moment im Symbolon Selbst-Coaching erlebt zu haben.

 

Kombination von Kunst und KI wird als besonders effektiv gewertet

Während des Selbst-Coachings regt der KI-gestützte Chatbot durch gezielte, offene, reflexive Fragen ergebnisorientierte Selbstreflexion an. Dem Chatbot wurde von den Coachees Wohlwollen, Kompetenz und auch Verlässlichkeit zugeschrieben. Das Tierkunstwerk mit den symbolischen Zuordnungen hilft bei der Selbstreflexion und fördert Aha-Momente. Die Bilder erleichtern das Verständnis komplexer Themen auf emotionaler Ebene. Die meisten Coachees waren in der Lage, durch die Verwendung des KI-gestützten Tools spezifische und differenzierte Umsetzungsideen zu entwickeln.

Die Evaluation kommt zu dem Ergebnis: Das Symbolon Selbst-Coaching kann effektiv zur affektstarken Selbstreflexion genutzt werden, um ein breites Spektrum an Coachingthemen im beruflichen Kontext zu adressieren. Das KI-gestützte Symbolon Coaching-Tool fördert individuelle Reflexionsprozesse und regt eine systematische Auseinandersetzung mit persönlichen und beruflichen Entwicklungszielen an.

 

Unser Fazit aus der Evaluation

  • Für ein erfolgreiches Coaching braucht es keine Mensch zu Mensch Interaktion!

  • Die Tiersymbole im Selbst-Coaching sind der Schlüssel für Perspektivenwechsel und Aha-Momente!

  • Das Symbolon Coaching Tool eignet sich für ein breites Spektrum an beruflichen Themen!

  • Das Design des Selbst-Coaching Tools schafft ein verlässliches und konsistentes Nutzungserlebnis!

  • Das anonyme Coaching ist zugleich ein niedrigschwelliger und wirksamer Einstieg ins Coaching!

  • Es sind keine Vorkenntnisse notwendig: Coaching für alle!

 

Weiterführende Links & Kennenlernangebot

Mehr zur Evaluation der Universität Hamburg: www.symbolon-coaching.com/evaluation 

Mehr zur kunstbasierten Symbolon-Methode®: www.symbolon.com/symbolon-methode

Bestellen Sie kostenlos die Zusammenfassung der Studie über: https://www.symbolon.com/shop 

 

Dr. Friederike Redlbacher

 

Christine Kranz, MCC

 

Literaturnachweis:

  • Busch, C., Dreyer, R., & Janneck, M. (2021). Blended recovery and burnout coaching for small-business copreneurs. Consulting Psychology Journal: Practice and Research, 73(1), 65.

  • Behrendt, P. & Greif, S. (2018). Erfolgsfaktoren im Coachingprozess. In S. Greif, H. Möller & W. Scholl (Hrsg.), Handbuch Schlüsselkonzepte im Coaching (S. 163-172). Berlin.

  • Dreyer, R. & Schneller, C. (2024). Der Chatbot, das Kunstwerk & ich. Prozess- und Ergebnisevaluation eines KI-gestützten Selbst-Coaching-Tools. Executive Summary, Forschungsprojekt des Center for Better Work, Universität Hamburg, und der Symbolon AG.

  • Greif, S., Möller, H., Scholl, W., Passmore, J., Müller, F. (2022). Coaching Definitions and Concepts. In: Greif, H. Möller, W. Scholl, J. Passmore, F. Müller (eds) International Handbook of Evidence-Based Coaching. Springer Nature. https://doi.org/10.1007/978-3-030-81938-5_1

  • Greif, S. & Riemenschneider-Greif, F. (2018). Wie im Coaching neue Einsichten entstehen - Anregungen für eine theoriegeleitete Erforschung innerpsychischer Prozesse. In R. Wegener, M. Loebbert, A. Fritze & M. Hänseler (Hrsg.), Coaching-Prozessforschung (S. 116-140). Vandenhoeck & Ruprecht.

  • Grant, A. M., & O'Connor, S. A. (2010). The differential effects of solution‐focused and problem‐focused coaching questions: a pilot study with implications for practice. Industrial and commercial training, 42(2), 102-111. http://dx.doi.org/10.1108/00197851011026090

 


 

Commentaires


bottom of page